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Was ist Rheumatoide Arthritis?

Eine Entzündung, z.B. im Hals oder den Ohren, hat eigentlich jeder schon einmal erlebt. Dass sich auch die Gelenke entzünden können, ist auf den ersten Blick nicht so leicht vorstellbar. Doch genau das passiert bei der Rheumatoiden Arthritis. Und wie bei einer Entzündung im Hals, kommt es auch hier zu Schmerzen an der entzündeten Stelle. Anders als eine einfache Halsentzündung ist die Krankheit jedoch chronisch, das heißt dauerhaft. In ihrem Verlauf kann es zu anhaltenden Schäden an den Gelenken kommen. Ein anderer Name für die Erkrankung ist chronische Polyarthritis.

Warum manche Menschen an Rheumatoider Arthritis erkranken, ist nicht geklärt. Es wird vermutet, dass neben einer genetischen Veranlagung auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Etwa 800.000 Menschen mit Rheumatoider Arthritis leben in Deutschland. Man kann diese Form des Rheumas deshalb auch als Volkskrankheit bezeichnen.

Viele Menschen denken, dass man erst im Alter an Rheuma erkranken kann, aber das stimmt nicht: Die Rheumatoide Arthritis wird besonders häufig bei Menschen zwischen 35 und 50 Jahren festgestellt. Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer.

Nie ganz ohne die Krankheit

Die Rheumatoide Arthritis ist eine chronische Krankheit. Das heißt, sie ist immer auf die eine oder andere Weise präsent. Bei vielen Patienten verläuft sie in Schüben – so nennt man den Wechsel zwischen Zeiten mit starken und vielen Symptomen sowie Zeiten, in denen weniger Beschwerden auftreten. Am Anfang sind häufig wenige Gelenke, z.B. an den Fingern betroffen, im Verlauf über Wochen und Monate kommen dann meist weitere Gelenke hinzu.

Mehr über die Symptome der Rheumatoiden Arthritis, finden Sie hier.

Hilfe durch Behandlung

Die Rheumaforschung hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Heute ist die Rheumatoide Arthritis besser zu behandeln als je zuvor. Heilen kann man sie noch nicht – das Leben mit dieser chronischen Krankheit ist und bleibt eine Herausforderung. Eine Therapie mit entsprechenden Medikamenten kann jedoch vieles erleichtern und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Gelenke im Bestfall verhindern.

Informationen für Angehörige, Partner und Freunde von Menschen mit Rheumatoider Arthritis finden Sie hier.

Was passiert bei Rheumatoider Arthritis mit den Gelenken? Lesen Sie hier.

Hier finden Sie einen hilfreichen Praxis- und Klinikwegweiser, der Ihnen dabei hilft, einen Arzt in Ihrer Nähe zu finden.

   Menschenmenge in der StadtRheuma ist keine Alterskrankheit – sie kann jeden treffen. Die Rheumatoide Arthritis wird am häufigsten bei Menschen zwischen 35 und 50 Jahren festgestellt.