Rheuma gut behandeln UCB

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Was ist Rheuma?

Eine Entzündung, z.B. im Hals oder den Ohren, hat eigentlich jeder schon einmal erlebt. Dass sich auch die Gelenke entzünden können, ist auf den ersten Blick nicht so leicht vorstellbar. Doch genau das passiert bei der Rheumatoiden Arthritis. Und wie bei einer Entzündung im Hals, kommt es auch hier zu Schmerzen an der entzündeten Stelle. Anders als eine einfache Halsentzündung ist die Krankheit jedoch chronisch, das heißt dauerhaft. In ihrem Verlauf kann es zu anhaltenden Schäden an den Gelenken kommen.58 Ein anderer Name für die Erkrankung ist chronische Polyarthritis.12

Rheumatoide Arthritis ist eine Volkskrankheit

Warum manche Menschen an Rheumatoider Arthritis erkranken, ist nicht geklärt. Es wird vermutet, dass neben einer genetischen Veranlagung auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen.139 Mit einer Prävalenz von 0,5-0,8 % der erwachsenen Bevölkerung ist die Rheumatoide Arthritis die häufigste entzündliche Erkrankung. Etwa 800.000 Menschen sind hiervon in Deutschland betroffen.167 Man kann diese Form des Rheumas deshalb auch als Volkskrankheit bezeichnen.

Viele Menschen denken, dass man erst im Alter an Rheuma erkranken kann, aber das stimmt nicht:174

  • Die Rheumatoide Arthritis tritt gehäuft familiär auf („ererbte“ Bereitschaft, es müssen jedoch noch andere Faktoren hinzukommen, von denen wir die meisten nicht kennen, bevor es zur Krankheit kommt).
  • Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer.
  • Die Rheumatoide Arthritis wird besonders häufig bei Menschen zwischen 35 und 50 Jahren festgestellt (Manifestationen kommen sowohl im Kindesalter als auch nach dem 60. Lebensjahr vor).
Was ist Rheumatoide Arthritis?

Schubhafter Krankheitsverlauf mit Gelenkbeschwerden

Die Rheumatoide Arthritis ist eine chronische Krankheit. Das heißt, sie ist immer auf die eine oder andere Weise präsent. Bei vielen Patienten verläuft sie in Schüben – so nennt man den Wechsel zwischen Zeiten mit starken und vielen Symptomen sowie Zeiten, in denen weniger Beschwerden auftreten. Am Anfang sind häufig wenige Gelenke, z.B. an den Fingern, betroffen. Im Verlauf über Wochen und Monate kommen dann meist weitere Gelenke hinzu.94
Weiterlesen: Symptome der Rheumatoiden Arthritis

Hilfe durch Behandlung

Die Rheumaforschung hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Heute ist die Rheumatoide Arthritis besser zu behandeln als je zuvor.26, 140 Heilen kann man sie noch nicht – das Leben mit dieser chronischen Krankheit ist und bleibt eine Herausforderung.159 Eine Therapie mit entsprechenden Medikamenten kann jedoch vieles erleichtern und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Gelenke im Bestfall verhindern.94, 140 Auch nicht-medikamentöse Behandlungen wie z.B. Physio- oder Ergotherapie26 sowie Hilfsmittel wie spezielle orthopädische Schuhe44 können helfen, die rheumatischen Beschwerden zu lindern.

Verlauf Rheumatische Arthritis

Bedeutung einer möglichst früh einsetzenden medikamentösen Therapie der Rheumatoiden Arthritis

 

Informationen für Angehörige, Partner und Freunde von Menschen mit Rheumatoider Arthritis finden Sie hier.

Was passiert bei Rheumatoider Arthritis mit den Gelenken? Lesen Sie hier.

  1. Barbos B et al. Progressive Chronic Polyarthritis (Rheumatoid Arthritis). II. Articular Sequence in C.P.A. Arch Interam Rheumatol 1964; 18: 355–360.
  2. Combe B et al. EULAR recommendations for the management of early arthritis: report of a task force of the European Standing Committee for International Clinical Studies Including Therapeutics (ESCISIT). Ann Rheum Dis 2007; 66(1): 34–45.
  3. Farrow SJ et al. Interventions for foot disease in rheumatoid arthritis: a systematic review. Arthritis Rheum 2005; 53(4): 593–602.
  4. Grassi W et al. The clinical features of rheumatoid arthritis. Eur J Radiol 1998; 27(1): 18–24.
  5. NICE-Guidelines: National Institute for Health and Clinical Excellence. The management of rheumatoid arthritis in adults. (Clinical guideline 79) London: NICE, 2009: 3. www.nice.org.uk, letzter Zugriff am 11.09.2013.
  6. Smith JB et al. Rheumatoid arthritis - a molecular understanding. Ann Intern Med 2002; 136(12): 908–922.
  7. Smolen JS et al. EULAR recommendations for the management of rheumatoid arthritis with synthetic and biological disease-modifying antirheumatic drugs. Ann Rheum Dis 2010; 69(6): 964–975.
  8. Van Hoogmoed D et al. Physical and psychosocial correlates of severe fatigue in rheumatoid arthritis. Rheumatology 2010; 49(7): 1294–1302.
  9. Wehling M (Hrsg.): Klinische Pharmakologie. 1. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2005: 177.
  10. Zink A et al. German Collaboratrive Arthritis Centres. The national database of the German Collaborative Arthritis Centres: I. Structure, aims, and patients. Ann Rheum Dis 2001; 60(3): 199–206.
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